Filmprojekt "Living Deals"
Eine Kooperation Aareal Bank AG mit der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam (HFF).
Die Idee
Die Aareal Bank AG mit Sitz in Wiesbaden ist einer der führenden internationalen Spezialisten für gewerbliche Immobilienfinanzierung. Durch unsere Finanzierungen entstehen Bürokomplexe, Hotels, Logistikzentren und Shoppingmalls. Unter dem Motto „Living Deals“ werden diese neu erschaffenen Wirtschafts- und Lebensräume nun filmisch „zum Leben erweckt“. Die entstehenden Filme werden nach und nach an den 19 internationalen Standorten der Aareal Bank Gruppe als dauerhaftes mediales Kunstwerk und zugleich als welt- und konzernweit verbindendes, kulturelles Element eingespielt. Das erste Filmprojekt der langfristig angelegten Serie wurde in Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam (HFF) umgesetzt.
Living Deals
Die Herausforderung
Studierende der HFF wurden im Oktober 2007 aufgerufen, im kreativen Wettbewerb Konzepte für die filmische Inszenierung des Bürotowers „Rondo I“, dem neuen architektonischen Wahrzeichen Warschaus, zu entwickeln – dies die Herausforderung für die studentische Seite. Eine unabhängige Jury bestehend aus Nan Hoover (Medienkünstlerin, Berlin/Amsterdam), Charlotte Pöchhacker (Kuratorin, Graz), Christoph Janetzko (Filmemacher, Berlin), Lawrence Wallen (Medienkünstler/Szenograf/Architekt, Zürich) bewertete die Einreichungen und wählte im Februar 2008 zwei Konzepte zur Umsetzung aus. Kriterien für die Bewertung der Konzepte waren: der kreative Ansatz der Inszenierung, das Aufzeigen neuer Perspektiven auf das Objekt und dessen Architektur sowie ein solides Umsetzungskonzept im vorgegebenen Budgetrahmen. Für die Realisation der ausgewählten Filme stellt die Aareal Bank insgesamt 12.000 Euro zur Verfügung.
Die Gewinnerin
Barbara Falkner, „Rondo I - Inside out“: Der Betrachter des Films wird eingeladen, sich auf eine Reise in und durch das Gebäude nach oben, über den Dächern von Warschau zu begeben. Auf dem virtuellen Weg wird die Höhe spürbar, man erkennt subtile Besonderheiten der Architektur. Es sind ästhetische Bilder zu sehen, das Auge der Kamera sucht das Detail im Design und die ungewohnte Perspektive. Im langsamen Fluss entwickelt sich die Bildwelt von außen nach innen und von unten nach oben bis der höchste Aussichtspunkt des Gebäudes erreicht ist. Hier eröffnen sich Außenansichten der Skyline, und der Zuschauer erfährt, an welchem besonderen Standort sich das Objekt befindet. Danach beginnt der Film von vorn …