Aareal Bank Gruppe erwartet nach gutem Geschäftsjahr 2018 stabiles Ergebnisniveau im laufenden Jahr

Die Aareal Bank Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 ihre positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt und weitere wichtige Schritte auf ihrem Weg in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft gemacht.

  • Konzernbetriebsergebnis 2018 mit 316 Mio. € innerhalb des Zielkorridors, inklusive Sondereffekt aus Erwerb der Düsseldorfer Hypothekenbank (DHB) – Stammaktionären zugeordnetes Konzernergebnis nach Steuern um 9 Prozent auf 208 Mio. € gesteigert
  • Dividende von 2,10 Euro je Aktie vorgesehen, Ausschüttungsquote am oberen Rand der kommunizierten Spanne
  • Starkes Neugeschäft im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen: Bei weiterhin guten Margen mit 9,5 Mrd. € Zielwert deutlich übertroffen; Kreditportfolio wächst planmäßig
  • Gute Entwicklung der IT-Tochter Aareon im abgelaufenen Jahr – Neue Wachstumsinitiative für Segment Consulting/Dienstleistungen gestartet
  • Konzernbetriebsergebnis 2019 trotz erhöhter Wachstumsinvestitionen und DHB-Integrationskosten in einer Spanne von 240 bis 280 Mio. € und damit etwa auf dem bereinigten Vorjahresniveau erwartet
  • Vorstandsvorsitzender Hermann J. Merkens: „Wir sind gut gerüstet für künftige Herausforderungen und investieren weiter in unsere Zukunft“

Wiesbaden, 27. Februar 2019 – Die Aareal Bank Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 ihre positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt und weitere wichtige Schritte auf ihrem Weg in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft gemacht. Dabei knüpfte das Unternehmen an die erfolgreiche Entwicklung der Vorjahre an: Nach vorläufigen, nicht testierten Zahlen lag das Konzernbetriebsergebnis im vergangenen Jahr trotz herausfordernder Rahmenbedingungen mit 316 Mio. € im kommunizierten Zielkorridor von 312 bis 352 Mio. €. Darin enthalten ist, wie angekündigt, ein positiver Einmaleffekt (negativer Goodwill) in Höhe von 55 Mio. € aus dem zum Jahresende 2018 abgeschlossenen Erwerb der Düsseldorfer Hypothekenbank AG (DHB). Im operativen Geschäft entwickelten sich die wesentlichen Kennzahlen im Rahmen der Prognosen: Einem planmäßig rückläufigen Zinsüberschuss standen eine niedrigere Risikovorsorge, ein im Einklang mit der Konzernstrategie erneut gestiegener Provisionsüberschuss sowie ein weiter deutlich gesunkener Verwaltungsaufwand gegenüber. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern lag, inklusive des Sondereffekts aus der DHB-Transaktion, mit 11,6 Prozent oberhalb der ursprünglichen Zielspanne von 9,5 bis 11,0 Prozent und nur geringfügig unter dem Vorjahreswert (11,9 Prozent).

Vom Konzernbetriebsergebnis des Gesamtjahres entfielen 117 Mio. € (Vorjahr: 66 Mio. €) auf das Schlussquartal, einschließlich des negativen Goodwills. Nach Steuern erwirtschaftete das Unternehmen im vierten Quartal ein den Stammaktionären zugeordnetes Konzernergebnis von 91 Mio. € (Vorjahr: 44 Mio. €). Im Gesamtjahr lag das den Stammaktionären zugeordnete Konzernergebnis bei 208 Mio. € (Vorjahr: 191 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich entsprechend um 9 Prozent auf 3,48 Euro, nach 3,20 Euro im Geschäftsjahr 2017.

An dem guten Konzernergebnis sollen die Aktionäre wieder angemessen beteiligt werden. Wie am 18 Februar 2019 angekündigt, soll der Hauptversammlung am 22. Mai 2019 eine Dividende in Höhe von 2,10 Euro je Aktie vorgeschlagen werden – im Sinne einer Balance zwischen Aktionärsinteressen einerseits und dem zunehmend unsicheren Umfeld andererseits. Gleichzeitig erlaubt dies dem Unternehmen weiterhin, Potenziale und Chancen wahrnehmen zu können. Die vorgesehene Ausschüttung entspricht einer Ausschüttungsquote von 82 Prozent, bezogen auf das Ergebnis je Stammaktie (EPS) ohne den positiven Einmaleffekt (negativer Goodwill) aus dem Erwerb der DHB. Die Quote liegt damit am oberen Rand der im Rahmen der Dividendenpolitik angekündigten Spanne von 70 bis 80 Prozent. Auf Basis der vorgesehenen Ausschüttung errechnet sich, gemessen am aktuellen Aktienkursniveau, eine Dividendenrendite von rund 7,6 Prozent.

Auf der Kapitalseite ist die Aareal Bank nach wie vor sehr solide aufgestellt. Per 31.12.2018 lag die harte Kernkapitalquote (CET 1) bei auch im internationalen Vergleich komfortablen 17,2 Prozent (31.12.2017: 19,6 Prozent). In den aufsichtsrechtlichen Kennziffern zum 31.12.2018 wurden bereits die erwarteten Auswirkungen von TRIM auf das gewerbliche Immobilienfinanzierungsportfolio und die SREP-Empfehlungen zu den NPL-Guidelines der EZB berücksichtigt. Die Einbeziehung der Gewinne in das CET 1 steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der EZB.

Strategische Schwerpunkte: Kontrolliertes Portfoliowachstum und weitere konsequente Umsetzung von „Aareal 2020“

Im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen hat die Aareal Bank 2018 mit 9,5 Mrd. € ein starkes Neugeschäft verbucht und ihren ursprünglichen Zielkorridor von 7 bis 8 Mrd. € deutlich übertroffen. Die durchschnittliche Bruttomarge lag mit 210 Basispunkten (vor Währungseffekten) trotz des weiter verschärften Wettbewerbs nach wie vor auf einem guten Niveau und ebenfalls oberhalb der ursprünglichen Erwartungen. Durch das starke Neugeschäft und der Konsolidierung der DHB lag das Portfoliovolumen per Jahresende mit 27,4 Mrd. € um 4 Prozent über Vorjahr. Die Ausweitung stellte bei den erzielbaren Margen eine effiziente Verwendung von Überschusskapital dar. Durch das hohe Neugeschäftsvolumen der vergangenen Monate hat die Aareal Bank eine gute Ausgangsbasis, in einem schwieriger werdenden Marktumfeld 2019 ohne Neugeschäftsdruck selektiv und mit Fokus auf attraktive Märkte agieren zu können.

Das Geschäftsjahr stand ansonsten ganz im Zeichen der weiteren konsequenten Umsetzung des Zukunftsprogramms „Aareal 2020“. Im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen lag der Fokus neben dem DHB-Erwerb unter anderem auf der Ausweitung des geographischen Footprints, mit dem Markteintritt in Australien, und der Expansion in neue Assetklassen wie dem Bereich Studentenunterkünfte. Daneben hat die Bank mit ihrem Investment in BrickVest, eine führende europäische Online-Plattform für gewerbliche Immobilieninvestments, ihre Digitalisierungsoffensive weiter vorangetrieben.

Im Segment Consulting/Dienstleistungen hat die IT-Tochter Aareon ihre führende Marktposition im Bereich der ERP-Produkte weiter gefestigt und zugleich erfolgreich ihre wachsende Palette digitaler Lösungen vermarktet. Zudem hat die Aareal Bank Gruppe jüngst mit der Akquisition der plusForta GmbH, eines marktführenden Vermittlers für Mietkautionsbürgschaften in Deutschland, ihr immobilienwirtschaftliches Leistungsspektrum gestärkt und zugleich das Angebot an digitalen Lösungen für die Wohnungswirtschaft und deren Kunden erweitert.

In den kommenden Jahren soll das Wachstum im Bereich der digitalen Produkte und Lösungen insbesondere bei der Aareon noch deutlich beschleunigt werden, im Wesentlichen durch Eigenentwicklungen aber auch durch Akquisitionen, sofern sich entsprechende Chancen bieten. Diese Wachstumsinitiative soll maßgeblich dazu beitragen, das EBIT der Aareon mittelfristig zu verdoppeln.

Der Vorstandsvorsitzende Hermann J. Merkens erklärte: „Die Aareal Bank Gruppe, das zeigen die guten Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres einmal mehr, ist gerüstet für die Herausforderungen der kommenden Jahre. Wir haben eine robuste Kapitalbasis und ein starkes operatives Geschäft, in dessen Zukunft wir weiter investieren – risikobewusst, aber auch mit einem klaren Blick für die vielfältigen Chancen, die wir in einem sich rapide verändernden Markt- und Wettbewerbsumfeld nutzen wollen.“

Geschäftsjahr 2018: gutes Ergebnis in herausforderndem Umfeld erzielt

Der Zinsüberschuss im Geschäftsjahr 2018 betrug 535 Mio. € (Vorjahr: 584 Mio. €) und lag damit innerhalb der prognostizierten Bandbreite von 520 bis 540 Mio. €. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist insbesondere auf den planmäßigen Abbau von WestImmo- und Corealcredit-Portfolios zurückzuführen. Das volatile, nicht beeinflussbare Abgangsergebnis reduzierte sich aufgrund geringerer Effekte aus vorzeitigen Kreditrückzahlungen auf 24 Mio. € (Vorjahr: 50 Mio. €). Im Geschäftsjahr 2018 summierte sich der Zinsüberschuss inklusive Abgangsergebnis auf 559 Mio. € (Vorjahr: 634 Mio. €).

Die konservative Risikopolitik der vergangenen Jahre führte zu einem weiteren Rückgang der Risikovorsorge. Sie blieb im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 72 Mio. € erneut unter dem Vorjahreswert von 82 Mio. €. Der Provisionsüberschuss konnte auf 215 Mio. € (Vorjahr: 206 Mio. €) erneut gesteigert werden.

Das Ergebnis aus Finanzinstrumenten fvpl und aus Sicherungszusammenhängen betrug insgesamt -4 Mio. € (Vorjahr: 7 Mio. €). Es resultiert im Wesentlichen aus Wechselkursveränderungen und Bewertungsänderungen bei Sicherungsderivaten.

Der Verwaltungsaufwand im Konzern sank im Geschäftsjahr 2018 deutlich auf 462 Mio. € (Vorjahr: 511 Mio. €). Gründe für den erwarteten Rückgang des Verwaltungsaufwands sind insbesondere die ergriffenen Maßnahmen im Rahmen von „Aareal 2020“.

Das Sonstige betriebliche Ergebnis betrug 25 Mio. € (Vorjahr: 74 Mio. €, im Vorjahresergebnis enthalten war ein positiver Sondereffekt von 50 Mio. € aus der Auflösung von im Rahmen des Erwerbs der Corealcredit Bank AG gebildeten Rückstellungen). Es beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus Tochtergesellschaften.

Insgesamt erzielte die Aareal Bank Gruppe im Geschäftsjahr 2018 ein Konzernbetriebsergebnis inklusive des Einmaleffekts aus dem Erwerb der Düsseldorfer Hypothekenbank (55 Mio. €) in Höhe von 316 Mio. € (Vorjahr: 328 Mio. €). Nach Abzug von Steuern in Höhe von 90 Mio. € betrug das Konzernergebnis 226 Mio. €. Unter Berücksichtigung des den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbaren Ergebnisses (2 Mio. €) sowie unter der Annahme einer zeitanteiligen Abgrenzung der Nettoverzinsung der AT1-Anleihe (16 Mio. €) ergab sich ein den Stammaktionären zugeordnetes Konzernergebnis von 208 Mio. € (Vorjahr: 191 Mio. €).

Im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen erzielte die Aareal Bank Gruppe im Geschäftsjahr 2018 ein Neugeschäftsvolumen in Höhe von 9,5 Mrd. € (Vorjahr: 8,8 Mrd. €). Das Neugeschäftsvolumen lag damit deutlich über dem ursprünglich avisierten Zielkorridor von 7 bis 8 Mrd. €.

Auch das Margenziel für das Gesamtjahr 2018 von durchschnittlich 190 bis 200 Basispunkten wurde trotz des herausfordernden Umfelds mit durchschnittlich 210 Basispunkten (vor Währungseffekten) übertroffen. Dies unterstreicht die Fähigkeit der Aareal Bank zur flexiblen Neugeschäftsallokation in den attraktivsten Märkten.

Durch die effiziente Nutzung von Überschusskapital stieg das Portfoliovolumen trotz des planmäßigen Abschmelzens nicht-strategischer Kreditportfolios per Ende 2018 auf 27,4 Mrd. € (31.12.2017: 26,4 Mrd. €). Es lag damit am oberen Rand des ursprünglich avisierten Zielkorridors von 25 bis 28 Mrd. €.

Insgesamt ergab sich ein Betriebsergebnis im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen von 338 Mio. € (Vorjahr: 351 Mio. €).

Die Umsatzerlöse im Segment Consulting/Dienstleistungen stiegen im Geschäftsjahr 2018 auf 242 Mio. € (Vorjahr: 226 Mio. €). Die Erhöhung resultierte aus einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse der Tochtergesellschaft Aareon. Das anhaltend niedrige Zinsniveau belastete nach wie vor die in den Umsatzerlösen ausgewiesene Marge aus dem Einlagengeschäft.

Sowohl der Material- als auch der Personalaufwand erhöhten sich erwartungsgemäß und korrespondierend mit den Umsatzerlösen auf 42 Mio. € (Vorjahr: 35 Mio. €) bzw. 159 Mio. € (Vorjahr: 151 Mio. €).

Der Beitrag der Aareon zum Konzernbetriebsergebnis belief sich auf 36 Mio. € (Vorjahr: 34 Mio. €).

Das Volumen der Einlagen der Wohnungswirtschaft erhöhte sich im Geschäftsjahr 2018 auf durchschnittlich 10,4 Mrd. € (Vorjahr: 10,0 Mrd. €). Durch das anhaltend niedrige Zinsniveau wurde das Ergebnis aus dem Einlagengeschäft und damit das Segmentergebnis belastet. Die Bedeutung dieses Geschäfts geht allerdings weit über die aus den Einlagen generierte, im aktuellen Marktumfeld unter Druck stehende Zinsmarge hinaus. Die Einlagen der Wohnungswirtschaft sind für die Aareal Bank eine strategisch bedeutende, zusätzliche Refinanzierungsquelle.

Insgesamt ergab sich aufgrund der anhaltenden Belastungen aus dem derzeitigen Niedrigzinsumfeld für das Segment Consulting/Dienstleistungen ein Betriebsergebnis von -22 Mio. € (Vorjahr: -23 Mio. €).

Erfolgreiche Refinanzierungsaktivitäten – Gute Kapitalausstattung

Die Aareal Bank Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2018 sehr erfolgreich am Kapitalmarkt refinanziert. Im Berichtszeitraum konnten insgesamt 3,4 Mrd. € an mittel- und langfristigen Mitteln aufgenommen werden. Davon entfielen 2,5 Mrd. € auf Pfandbriefe und 0,9 Mrd. € auf ungedecktes Fremdkapital (0,7 Mrd. Senior-preferred und 0,2 Mrd. € Senior-non-preferred). Das Emissionsvolumen an Pfandbriefen beinhaltet fünf Benchmarkpfandbriefe über insgesamt 2,3 Mrd. €. Das restliche Volumen wurde über Privatplatzierungen aufgenommen. Die Aareal Bank hat sich damit frühzeitig und im Vorgriff auf ein im weiterem Jahresverlauf 2019 aller Voraussicht nach sich eintrübenden Kapitalmarktumfeld zu guten Konditionen weitere langfristige Liquidität gesichert.

Die Aareal Bank ist weiterhin sehr solide kapitalisiert. Die harte Kernkapitalquote (CET 1) lag per 31. Dezember 2018 bei auch im internationalen Vergleich komfortablen 17,2 Prozent (31.12.2017: 19,6 Prozent). Die Gesamtkapitalquote belief sich auf 26,2 Prozent (31.12.2017: 30,0 Prozent). Die unter Berücksichtigung des finalen Rahmenwerks des Baseler Ausschusses ermittelte und für die Kapitalsteuerung relevante harte Kernkapitalquote (geschätzte, sogenannte Basel IV Quote) lag bei 13,2 Prozent (31.12.2017: 13,4 Prozent). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Kreditportfolios sowie dem Erwerb der DHB. In den aufsichtsrechtlichen Kennziffern zum 31.12.2018 wurden bereits die erwarteten Auswirkungen von TRIM auf das gewerbliche Immobilienfinanzierungsportfolio und die SREP-Empfehlungen zu den NPL-Guidelines der EZB berücksichtigt. Die Einbeziehung der Gewinne in das CET 1 steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der EZB.

Erläuterungen zur vorläufigen Gewinn- und Verlustrechnung des vierten Quartals 2018

Nach den vorläufigen, untestierten Zahlen betrug der Zinsüberschuss im Schlussquartal 2018 135 Mio. € (Q4/2017: 135 Mio. €) nach 131 Mio. € im Vorquartal. Hier schlug sich das im vierten Quartal 2018 angestoßene Portfoliowachstum positiv nieder. Das Abgangsergebnis lag mit 8 Mio. € ebenfalls über dem Vorquartal (5 Mio. €) aber unterhalb des Wertes des entsprechenden Vorjahresquartals (Q4/2017: 13 Mio. €).

Im vierten Quartal belief sich die Risikovorsorge auf 39 Mio. € (Q4/2017: 29 Mio. €) und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Der Provisionsüberschuss lag mit 63 Mio. € über dem Vorjahreswert (Q4/2017: 61 Mio. €).

Der Verwaltungsaufwand im Konzern betrug im vierten Quartal 118 Mio. € (Q4/2017: 123 Mio. €).

Das sonstige betriebliche Ergebnis lag im vierten Quartal im Wesentlichen bedingt durch Erträge aus Tochtergesellschaften bei 14 Mio. € (Q4/2017: 10 Mio. €).

Per Saldo ergab sich im vierten Quartal ein Konzernbetriebsergebnis inklusive des Einmaleffekts aus dem Erwerb der Düsseldorfer Hypothekenbank (55 Mio. €) von 117 Mio. € (Q4/2017: 66 Mio. €). Nach Abzug von Steuern in Höhe von 22 Mio. € betrug das Konzernergebnis 95 Mio. €. Unter Berücksichtigung des den nicht beherrschenden Anteilen zurechenbaren Ergebnisses (0 Mio. €) sowie unter der Annahme einer zeitanteiligen Abgrenzung der Nettoverzinsung der AT1-Anleihe (4 Mio. €) ergab sich ein den Stammaktionären zugeordnetes Konzernergebnis von 91 Mio. € (Q4/2017: 44 Mio. €).

Ausblick 2019: Konzernbetriebsergebnis auf bereinigtem Vorjahresniveau erwartet

Für das laufende Jahr geht die Aareal Bank Gruppe von anspruchsvollen Rahmenbedingungen für ihr Geschäft aus – mit niedrigen Zinsen in Europa, einem hohen Wettbewerbs- und Margendruck auf wichtigen Zielmärkten sowie einem zunehmend unsicheren Markumfeld und anhaltend hohen Regulierungsanforderungen. Vor diesem Hintergrund wird die Aareal Bank ihre strikt ertrags- und risikoorientierte Geschäftspolitik fortführen. Ihre strategische Weiterentwicklung im Rahmen des Zukunftsprogramms „Aareal 2020“ wird sie weiter beschleunigen, vor allem durch die verstärkte Digitaloffensive im Segment Consulting/ Dienstleistungen.

Den Zinsüberschuss (ohne Abgangsergebnis) im Konzern erwartet die Aareal Bank für das Gesamtjahr 2019 in einer Spanne von 530 bis 560 Mio. €. Für das marktgetriebene Abgangsergebnis wird ein Wert zwischen 20 und 40 Mio. € angenommen. Die Risikovorsorge dürfte in einer Bandbreite von 50 bis 80 Mio. € liegen. Beim Provisionsüberschuss, der durch den strategiekonformen Ausbau des Geschäfts im Segment Consulting/Dienstleistungen kontinuierlich an Bedeutung für den Konzern gewinnt, wird eine weitere Steigerung auf 225 bis 245 Mio. € prognostiziert. Der Verwaltungsaufwand dürfte – inklusive der zusätzlichen Investitionen der Aareon in ein beschleunigtes Wachstum sowie der Kosten für die Integration der DHB – in einer Bandbreite von 470 bis 510 Mio. € liegen.

Vor diesem Hintergrund erwartet die Aareal Bank für das laufende Jahr ein Konzernbetriebsergebnis in einer Spanne von 240 bis 280 Mio. €; diese Größenordnung entspricht dem um den positiven Einmaleffekt aus der Übernahme der Düsseldorfer Hypothekenbank bereinigten Vorjahresergebnis. Der RoE vor Steuern dürfte im laufenden Jahr bei 8,5 bis 10 Prozent, das Ergebnis je Aktie (EpS) bei rund 2,40 bis 2,80 € liegen.

Im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen wird der Abbau nicht-strategischer Portfolios in 2019 fortgesetzt, allerdings soll das Kernkreditportfolio bei entsprechenden Marktbedingungen weiter wachsen. Insgesamt dürfte das Immobilienfinanzierungsportfolio der Aareal Bank Gruppe – vorbehaltlich Währungsschwankungen – in einer Größenordnung zwischen 26 und 28 Mrd. € liegen. Für das laufende Jahr wird ein Neugeschäftsvolumen in einer Bandbreite von 7 bis 8 Mrd. € angestrebt, wobei ein Schwerpunkt erneut im margenstarken US-Markt liegen soll. Unter Berücksichtigung von strategischen Investitionen in ein beschleunigtes Wachstum erwartet die Aareal Bank für ihre IT-Tochter Aareon einen Beitrag zum Konzernbetriebsergebnis von rund 35 Mio. € (vor strategischen Investitionen: rund 41 Mio. €).

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