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Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 - Aareal Bank AG: Einmaliger Steuereffekt belastet Geschäftsjahr 2021

02.08.2021 18:30 Uhr - Im Zuge einer Überprüfung eines Sachverhalts rund um ein früheres Fondsinvestment, das im Jahr 2012 veräußert wurde, haben sich neue Erkenntnisse ergeben, die das Ergebnis der Aareal Bank im Geschäftsjahr 2021 belasten.

 

Im Zuge einer Überprüfung eines Sachverhalts rund um ein früheres Fondsinvestment, das im Jahr 2012 veräußert wurde, haben sich neue Erkenntnisse ergeben, die das Ergebnis der Aareal Bank im Geschäftsjahr 2021 belasten. Diese Belastungen belaufen sich auf zusätzliche 11 Mio. € im sonstigen betrieblichen Ergebnis für das zweite Quartal 2021 und weitere 26 Mio. €in der Steuerposition des Geschäftsjahres 2021. Die Aareal Bank wird im zweiten Quartal 2021 diesbezügliche Rückstellungen bilden bzw. die erwartete Steuerquote des Gesamtjahres anpassen.

Nach Berücksichtigung dieses einmaligen Effekts liegt das Betriebsergebnis des zweiten Quartals 2021 bei voraussichtlich 41 Mio. € und damit sehr deutlich über dem gleichfalls von der Pandemie betroffenen Vorjahresquartal (Q2/2020: 2 Mio. €). Ohne diese Sonderbelastung hätte das vorläufige Betriebsergebnis 52 Mio. € betragen.

Trotz umfassender Berücksichtigung des belastenden Einmaleffekts bestätigt die Aareal Bank ihre bisher kommunizierte Erwartung für das Betriebsergebnis im Gesamtjahr 2021 in einer Spanne von 100 bis 175 Mio. €.

Allerdings steigt die im laufenden Geschäftsjahr erwartete Steuerquote. Bezogen auf die Mitte der erwarteten Betriebsergebnisspanne dürfte sie bei etwa 55 Prozent liegen. Sollte sich das Ergebnis am oberen Rand bewegen, läge die erwartete Quote bei etwa 50 Prozent, am unteren Rand bei rund 60 Prozent, jeweils entsprechend dem relativen Anteil der steuerlich nicht abzugsfähigen Positionen am Ergebnis.

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Jürgen Junginger
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